Gedichtband
Sommertage
eintretenZwischen Frühling und Winter, zwischen Nähe und Ferne liegt eine Landschaft aus Empfindungen, die jeder kennt – und doch selten in Worte fasst.
Die Gedichte in diesem Band folgen dem Lauf der Jahreszeiten, doch sie beschreiben kein Wetter. Sie erzählen von der Wärme, die in einer Erinnerung überdauert, von der Wildblume in der verdorrten Landschaft, die zur Begegnung wird, und von der Distanz, die einen Menschen langsam aus dem Bild zieht wie der Horizont die Sonne. Sie erzählen vom Festhalten und vom bewussten Loslassen – und davon, dass auch ein Baum, der seine Blätter abwirft, dem Sturm besser standhält.
Mit Bildern aus der Natur zeichnet Jeffrey Solvik innere Landschaften nach: Momente der Sehnsucht und der Stille, des Aufbruchs und des Abschieds. Die Sprache ist ruhig, die Beobachtung genau, und hinter jedem Naturbild wartet eine menschliche Wahrheit.
Sommertage ist eine Einladung, innezuhalten – wie auf einer Bank am Wegesrand – und den eigenen Weg zu betrachten: seinen Verlauf im goldenen Licht, seine Abschnitte im Schatten, und das Gewitter, das vielleicht vorbeizieht.